Nachrichten
Lernen Sie Chanan Schouten kennen: Er verwandelt komplexe Verträge in echte Wirkung für erneuerbare Energien.
Chanan Schouten kam kurz vor dem Sommer zu Ecorus und brachte mehr als zwölf Jahre Erfahrung in der Beratung im Bereich nachhaltige Energie mit. Seine Wege kreuzten sich zum ersten Mal mit denen von Ecorus, als er beim Abschluss eines Stromabnahmevertrags (Corporate Power Purchase Agreement, CPPA) für einen von dem Unternehmen gebauten Solarpark half – eine Zusammenarbeit, die einen bleibenden Eindruck hinterließ. Angezogen von dieser positiven Erfahrung und einem gemeinsamen Ziel entschied sich Chanan, den Sprung zu wagen und sich dem Team in Vollzeit anzuschließen.
„Der Solarenergiemarkt in den Niederlanden hat aufgrund seines eigenen Erfolgs mit Schwierigkeiten zu kämpfen. Wir müssen kreativ sein und den nächsten Schritt gehen – genau aus diesem Grund bin ich zu Ecorus gekommen.“
Mit 40 fühlt sich Chanan viel jünger als sein Alter. Er lebt in Landsmeer und ist Mit-Erzieher von Oscar (10) und Jared (7). Er plant, bald mit seiner Partnerin zusammenzuziehen. Wenn er nicht arbeitet, erkundet er wahrscheinlich Museen oder ist sportlich aktiv – Radfahren, Laufen, Padel oder Fußball spielen. Er ist auch ein begeisterter Leser, dessen Interessen von Romanen bis zu Sachbüchern reichen. Neben fast allen Büchern, die bei De Correspondent erschienen sind, hat er kürzlich „The Rosie Project” und „The Rosie Effect” gelesen. Seine aktuelle Buchempfehlung? „Es ist ‚Not the End of the World’ von Hannah Ritchie”, sagt er. „Es befasst sich mit verschiedenen klimatischen Herausforderungen und zeigt, wie diese technisch und wirtschaftlich gelöst werden können. Es ist ein positives Buch über den Zustand der Welt, weil so viele Probleme angesprochen werden.”
Die Lösung realer Probleme war schon immer Chanan's Antrieb. Mit mehr als einem Jahrzehnt Erfahrung in der Beschaffung nachhaltiger Energie und im Energiemanagement kennt er die Branche in- und auswendig. Dennoch hatte er das Gefühl, dass etwas fehlte. „In der Beratung sieht man oft nur einen Teil des Projekts – man analysiert einen Aspekt, sieht aber selten die gesamten Auswirkungen. Ich wollte einen konkreten Beitrag zur Energiewende leisten, um tatsächlich zur Lösung von Problemen beizutragen, anstatt nur zu beraten“, erklärt er. „Durch die Kombination meiner Marktkenntnisse mit dem technischen Know-how von Ecorus können wir gemeinsam die bestmöglichen Lösungen liefern.“ Dieses gemeinsame Engagement erkennt er im gesamten Unternehmen. „Ecorus hat die gleichen Werte wie ich. Hier gibt es eine echte, intrinsische Motivation, die Welt ein bisschen nachhaltiger zu machen – nicht nur in den Projekten, die wir umsetzen, sondern auch in unserer internen Arbeitsweise.“
Bei Ecorus ist die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Fachbereichen von entscheidender Bedeutung – etwas, das Chanan sehr schätzt. „Als Berater habe ich früher unabhängig an Kundenprojekten gearbeitet und manchmal das Gefühl der Verbundenheit mit Kollegen vermisst. Hier bei Ecorus herrscht ein starker Teamgeist. Alle unterstützen sich gegenseitig, um das bestmögliche Ergebnis zu erzielen, jeder aus seinem eigenen Fachgebiet heraus.“ In seiner aktuellen Position ist Chanan – zusammen mit seinem Kollegen Mike – in erster Linie für die Energieverträge zwischen erneuerbaren Anlagen und ihren Abnehmern verantwortlich. „Dazu muss man den sich schnell verändernden Energiemarkt verstehen“, sagt er. „Ich schaue mir die kommerziellen Bedingungen an, wie wir die Nutzung der Anlage optimieren können, welche Risiken bestehen und wie man damit umgeht.“ Auch außerhalb der täglichen Arbeit ist dieser Teamgeist präsent. „Ecorus organisiert viele Veranstaltungen, um die Beziehungen zwischen den Kollegen – und manchmal auch zu Kunden – zu stärken. Kürzlich sind wir mit Kollegen und einem Kunden mit dem Fahrrad durch mehrere Solarparks gefahren, was bei Ecorus schon fast zur Tradition geworden ist. Solche Momente stärken das Zusammengehörigkeitsgefühl.“
„Ich mache das, was ich liebe, und trage damit dazu bei, die Welt ein bisschen sauberer zu machen.“
Für Chanan endet die Arbeit für eine nachhaltige Zukunft nicht mit dem Feierabend. „Für mich sind Arbeit und Privatleben zwei Seiten derselben Medaille – ich versuche, meinen eigenen CO₂-Fußabdruck so gering wie möglich zu halten. Ich fahre ein Elektroauto, mache mein Zuhause energieeffizienter, esse weniger Fleisch und fliege so gut wie nie. Wenn man in dieser Branche arbeitet, muss man meiner Meinung nach mit gutem Beispiel vorangehen.“ Er sieht die Herausforderungen in der Branche der erneuerbaren Energien realistisch, bleibt aber optimistisch. „Es ist bedauerlich, dass der Nachhaltigkeitssektor mit Gegenwind zu kämpfen hat. Unklare und sich ständig ändernde Regierungspolitik ist nicht hilfreich, und die Verharmlosung von Klimafragen in der Politik sicherlich auch nicht. Dennoch fährt der Nachhaltigkeitszug weiter – manchmal mit ein paar Unebenheiten auf der Strecke. Glücklicherweise gibt es viele Organisationen, die aus eigenem Antrieb ihre Emissionen reduzieren wollen.“
Bei Ecorus stehen unsere Mitarbeiter im Mittelpunkt unseres Handelns. In dieser Serie stellen wir unsere Ecorians vor: die Pioniere, Denker und Macher, die sich täglich für eine nachhaltigere Welt einsetzen. Ihre Geschichten bieten einen Blick hinter die Kulissen und zeigen, wie wir Herausforderungen angehen, Innovationen vorantreiben und etwas bewegen. Sie sind ein Beweis dafür, wie „We Know How“ zum Leben erweckt wird und uns einer Zukunft näher bringt, die vollständig mit sauberer, erneuerbarer Energie versorgt wird.
Diesen Artikel teilen